Rechtliches
Geschäftsbedingungen
Diese Seite erklärt, wo die verbindlichen Dokumente liegen und was sie regeln. Sie ist eine Orientierung, nicht der Vertrag.
Die verbindlichen Dokumente
Ein Vertrag über Shelltrap kommt in unserem Shop und Kundenbereich unter shop.shelltrap.com zustande. Verbindlich sind die Dokumente, die dort während des Bestellvorgangs angezeigt und akzeptiert werden:
- die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Panomity GmbH,
- die Lizenzbedingungen für die Shelltrap-Software, von denen ein Auszug unter Lizenzbedingungen veröffentlicht ist,
- die Produktbeschreibung und der Preis in der zum Zeitpunkt der Bestellung angezeigten Form.
Widerspricht etwas auf dieser Website diesen Dokumenten, gelten diese Dokumente. Wenn Sie sie lesen möchten, bevor Sie eine Bestellung beginnen, fragen Sie uns, und wir senden sie Ihnen zu: hallo@panomity.de .
Wie der Vertrag zustande kommt
Die Darstellung des Produkts und seines Preises auf dieser Website ist eine Aufforderung zur Bestellung, kein bindendes Angebot. Der Vertrag kommt zustande, wenn wir Ihre Bestellung annehmen — in der Praxis dann, wenn die Lizenz angelegt wird und der Schlüssel in Ihrem Kundenbereich erscheint.
Abonnement, Rechnungsstellung und Kündigung
Shelltrap wird als Abonnement je Server verkauft und monatlich oder jährlich im Voraus abgerechnet. Die auf dieser Website angezeigten Preise verstehen sich einschließlich 19 % deutscher Umsatzsteuer; Geschäftskunden im übrigen EU-Ausland mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer werden im Reverse-Charge-Verfahren netto abgerechnet.
Abonnements verlängern sich um den von Ihnen gewählten Zeitraum, bis sie gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt im Kundenbereich; die genaue Kündigungsfrist ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und auf Ihrer Rechnung angegeben.
Was eine Lizenz abdeckt
Eine Lizenz deckt einen Server ab, identifiziert über einen aus /etc/machine-id abgeleiteten
Fingerabdruck, einschließlich jeder Domain und jedes Kontos auf dieser Maschine. Der Umzug einer
Lizenz auf einen anderen Server wird unterstützt: shelltrap license deactivate gibt den
Aktivierungsplatz frei und shelltrap license activate belegt ihn auf dem neuen Host.
Ohne aktive Lizenz erhält die Software keine Signatur-Updates und scannt nicht. Das genaue Verhalten ist unter Lizenzierung dokumentiert.
Kostenloser Test
Shelltrap lässt sich testen, bevor Sie sich auf ein Abonnement festlegen. Voraussetzungen, die beiden Testlaufzeiten und was beim Testende passiert, stehen vollständig auf der Testseite ; dieser Abschnitt beschreibt die vertragliche Einordnung.
Test erhalten. Sie brauchen ein Kundenkonto in unserem Kundenbereich und eine bestätigte E-Mail-Adresse auf einer Domain, die kein Wegwerf-Postfachdienst ist — solche Domains werden bei der Anmeldung abgelehnt. Die kostenlose Testphase selbst begründet keine Zahlungspflicht, unabhängig davon, ob eine Zahlungsart hinterlegt ist.
Dauer und Umfang. Der Test läuft 14 Tage im Report-only-Modus. Wer eine Zahlungsart hinterlegt — Kreditkarte oder PayPal —, weitet denselben Test auf 30 Tage ab Testbeginn aus und schaltet den vollen Funktionsumfang frei, mit Ausnahme der automatischen Quarantäne; die bleibt auf melden, bis eine bezahlte Lizenz übernimmt.
Gebunden an einen Server und einen Kunden. Ein Test ist an einen Server-Fingerabdruck gebunden — denselben, den auch eine bezahlte Lizenz nutzt — und an das Kundenkonto, das ihn angefordert hat. Es gilt ein Test je Server und je Kunde, dauerhaft: Ein Server oder ein Konto, das bereits einen Test hatte, bekommt keinen zweiten.
Keine Verlängerung durch technische Mittel. Eine verstellte Systemuhr, eine Neuinstallation der Software oder ein anderer Eingriff in die tägliche Online-Erneuerung verschafft dem Test keine zusätzlichen Tage; er läuft ab seinem Beginn schlicht seine Zeit.
Ende des Tests. Scans und Feed-Updates enden. Nichts von dem, was bereits gefunden oder unter Quarantäne gestellt wurde, wird gelöscht, und Sie können jederzeit eine Lizenz bestellen, ohne etwas neu installieren zu müssen.
Umstellung auf ein Abonnement. Ein 30-Tage-Test geht nur dann in das Monatsabonnement über, wenn Sie dem bei der Bestellung gesondert und ausdrücklich zugestimmt haben — über einen Button, der unmissverständlich sagt, dass der Test nach 30 Tagen zahlungspflichtig wird. Ohne diese Zustimmung endet der Test einfach, und es wird nichts berechnet. Stimmen Sie als Verbraucher dieser Umstellung zu, beginnt Ihr gesetzliches Widerrufsrecht mit dieser Bestellung — nicht erst an dem Tag, an dem der Test sonst zahlungspflichtig würde; wie der Widerruf funktioniert, erklärt der Abschnitt für Verbraucher weiter unten.
Kündigung. Eine Zustimmung zur Fortsetzung nach 30 Tagen kündigen Sie wie jedes Abonnement: im Kundenbereich, mit Wirkung zum Ende der laufenden Laufzeit.
Missbrauch. Wer sich wiederholt anmeldet, falsche Kontodaten angibt oder einen Server-Fingerabdruck manipuliert, um einen Test zu erhalten, auf den kein Anspruch besteht, dessen Test endet sofort; Server und Konto können dann von weiteren Tests ausgeschlossen werden.
Stand 05.09.2026 – Entwurf, juristische Prüfung ausstehend.
Verbraucher
Shelltrap richtet sich an Betreiber von Hostingservern und ist damit ein Produkt für Geschäftskunden. Sollten Sie dennoch als Verbraucher bestellen, gelten Ihre gesetzlichen Rechte — einschließlich des gesetzlichen Widerrufsrechts bei Fernabsatzverträgen und der gesetzlichen Gewährleistungsrechte — uneingeschränkt; sie werden durch nichts auf dieser Seite beschränkt. Die Widerrufsbelehrung wird mit den Bestellunterlagen übermittelt.
Streitschlichtung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr . Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht. Soweit das Gesetz eine Gerichtsstandsvereinbarung zulässt — also im Verkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen — ist Gerichtsstand München. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.